Schallplattensammlung mit Kopfhörer
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SIRENEN von Madsen – Mein Song der Woche

3 Minuten Lesezeit

Woche für Woche beschreibt unser Redakteur Lukas Hinz seine Einblicke & Ansichten in Songs, die ihn bewegen - inklusive Spotify-Link und Playlist zum dauerhaften Hören!

Neue Woche, neues Glück, ein Lied, dass mich bewegt. Diese Woche: SIRENEN von der Band Madsen

Die Band “MADSEN” Bild: Dennis Dirksen

ÜBER MADSEN: Drei Brüder + Bassist. Das ist Madsen. Zuerst unter den Namen “Ganz Klar!”, “Alice’s Gun” und “Hoerstuatz” bekannt, haben sie sich 2004 zur Band “Madsen” umbenannt. Die Band besteht aus vier Musikern, drei davon sind Brüder. Johannes, Sebastian und Sascha aus Clenze im niedersächsischen Wendland waren schon früh musikalisch unterwegs und haben schon vieles ausprobiert – ob Hip-Hop oder Hard Rock – irgendwie war fast alles schon dabei. Als Band engagieren sie sich vor allem als Jubiläumsbotschafter der “v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel”, und äußern sich öffentlich gegen den Transport von hoch radioaktiven Abfällen in das Zwischenlager im wendländischen Gorleben und sie stehen klar für die Botschaft “Nazis raus!”.

Der Song: In dem Song geht es um eine Welt, in der es gerade Krieg gibt. Mord und Totschlag, Wasserwerfer, Tränengas und Menschenhass. In dem Songtext wird ein moderner – digitaler Weltkrieg beschrieben. Sirenen die zu hören sind, Drohnen fliegen durch die Welt, bringen Briefe und machen Fotos von den Personen. Die Protagonisten bauen sich eine Schutzbarriere in ihrem eigenen Haus auf und schützen sich vor dem digitalisiertem Krieg und dem Hass, der auf die Menschen außerhalb der eigenen Bubble trifft.

Für mich zeigt der Song einen digitalen – dritten Weltkrieg – er zeigt, was passieren kann, wenn wir uns zu doll auf die Digitalisierung stürzen und stützen. Digitalisierung ja – totale Kontrolle nein. Manche bezeichnen das Lied als “Zukunft” – mit der Begründung, dass die Politik uns überwachen wolle. Dazu wird oft Deutschland mit China verglichen – Digitalisierung, Überwachung durch Kameras, ein Score-System für jeden Menschen und öffentliche Bloßstellung durch Bildaufnahmen, wenn man bei Rot über eine Ampel geht. Meine persönliche Meinung dazu ist allerdings, dass wir auch mit zum Beispiel: Bargeldloser Zahlung, digitaler Währung und sonstigen digitalen Mitteln immer ein Auge auf Menschen und auf deren Menschenwürde haben müssen.

Bis zur nächsten Woche! Euer Lukas.

Lukas Hinz

Neben Kaffee, meinem Handy und der Schule gehört eins zu meinem Alltag: Die Liebe zum Journalismus. Als 17-jähriger Hamburger Jung’ beschäftige ich mich vor allem mit Politik, Musik, Verkehr und Technik. Ich bin Mitglied der SPD, in einer christlichen Gemeinde aktiv und mache Social-Media für verschiedene Projekte.
Zwar bin ich kein direkter Hamburger, sondern eigentlich Niedersachse, aber das vergessen wir lieber ganz schnell wieder. ;)

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